
Geschichte hinter der Buchauswahl
Wie bereits am Titel erkennbar weiche ich in meiner heutigen Buchbesprechung in vielerlei Hinsicht von meiner sonntäglichen Praxis ab. Das hat mehrere Gründe. Der wesentliche ist natürlich: Das Buch selbst. Der als Mini-Buch veröffentlichte Essay Mythos Lesen von Klaus Benesch repräsentiert worüber er spricht. Was das genau meint, darauf werde ich im Folgenden näher eingehen. Fest steht jedoch, der Beitrag ist nicht durch Zufall in dieser Sprache und in diesem Format des Essays publiziert und richtet sich bewusst an ein deutsches Publikum. Genau diese Aspekte lassen mich heute auch in Deutsch schreiben und zwar ebenfalls in einer essayistischen Form, die nicht nur kurze Reflexionen auf Textpassagen beinhaltet, wie ich es sonst an dieser Stelle zu tun pflege. Stattdessen bringe ich bewusst meine Perspektive komplementär und vertiefend ein.
Was jedoch bleibt, ist die Tatsache, dass es sich bei meinen Buchbesprechungen am Sonntag nicht um Rezensionen im eigentlichen Sinne handelt, womit das mehr oder weniger detaillierte Wiederkäuen und intellektuelle Bewerten von Inhalten gemeint ist (auch das eine Praxis, die viele wohl eher vom Lesen abhält als dafür zu begeistern, um bereits einen vom Autor behandelten Aspekt aufzugreifen). Vielmehr geht es mir darum, auf Basis einer ganz kleinen Auswahl von Passagen Lust auf die Inhalte zu machen und sich an einem imaginären Gespräch mit dem Autor und mir gemeinsam zu beteiligen. Wer mehr über mein Format des regulären „BOOK OF THE WEEK“ erfahren möchte und das Englische vorzieht, kann dies in all meinen anderen Sonntags-Posts tun, z.B. hier: # 58: BOOK OF THE WEEK — “The Culture Code” | by Silke Schmidt | Medium.
Nun aber zurück zu Beneschs Mythos Lesen und meiner Entscheidung, dieses Werk mit dem „Lesen Nutzen“ zu komplementieren bzw. zu verstärken. Wenn ich schreibe, dass Beneschs Werk repräsentiert, worüber es schreibt, so ist damit bereits ein für mich wesentlicher Nutzen dieser Publikation verknüpft, der alles andere als „normal“ ist. Auch das ist ein Grundthema Beneschs, dem ich voll und ganz zustimme: Die Problematik, dass die Geisteswissenschaften sich in endlosem Diskurs über ihre eigene Krise oder die der anderen ergießen, damit verbunden auch diverse Alternativen zum Lesen analysieren und kritisieren, jedoch selten diese Alternativen selbst erproben, geschweige dessen wertschätzen. Mit einem Satz: Die Geisteswissenschaften schaffen einiges aber am wenigsten gelingt es ihnen, zu ihrer eigenen Rettung bzw. Aufwertung beizutragen. Benesch gelingt dies, indem er an entscheidenden Stellen vom typischen Publizieren des Wissenschaftlers abweicht: Er schreibt als Amerikanist in Deutsch, er schreibt ein Essay, er vermarktet das Buch in unterschiedlichen Medienkanälen, die vom klassischen Vermarktungsweg wissenschaftlicher Publikationen abweichen. Kurzum: Benesch hat mit diesem Heftchen ein Produkt geschaffen, das durchaus Chancen hat, auch in die Finger von Nicht-Amerikanist/innen und sogar weniger lese-affinen Menschen zu gelangen.
Damit hat Benesch schon mehr geschafft als so manchem anderen auch in einer jahrzehntelangen Wissenschaftskarriere gelingt.
Doch anstatt nun genau in diese reaktive Kerbe zu schlagen und dem Autor überall dort recht zu geben, wo es um die kritische Auseinandersetzung mit dem Krisendiskurs des eigenen Faches geht, möchte in meiner gewohnt pragmatischen Art lediglich das Positive dieses Buches an ausgewählten Stellen hervorheben und mit weiteren Aspekten komplementieren, die der Mission des Autors, nämlich Werbung fürs Lesen und damit für die Geisteswissenschaften zu machen, entgegen kommen. Dies ist bereits meine Interpretation des Anliegens und der Wirkung. Nichts anderes beschreibe ich oben: Ein Essay als intellektuelles Produkt, das es schafft, gelesen zu werden, ist an sich ein Erfolg. Doch dieser, und darum wird es mir im Folgenden gehen, hängt einzig und allein davon ab, ob das Produkt die Zielgruppen auch erreicht. Kurzum: Wir reden hier von Marketing, jenem vermeintlich schmutzigen Wort, das Geisteswissenschaftler/innen so gar nicht oder nur mit abfälligem Stirnrunzeln in den Mund nehmen. Ich selbst rate ihnen davon aus meiner heutigen Perspektive sogar eher ab, da sie sonst auch nie von Dingen sprechen möchten, von denen sie keine Ahnung haben. Das trifft gewiss auf das Thema Marketing zu. Doch anstatt hierzu den Mund zu halten, kritisieren sie die Vermarktung von Kulturgut, ohne jemals die entsprechenden Maßnahmen zu nutzen.

Als Alternative zum Kapitalismus-Bashing und der Zwangskonvertierung in linke Lebensentwürfe nennt Benesch zum Ende hin, neben dem positiven Ausblick auf digitale Leseformen, die Public Humanities als Lösungsweg und großes „Outreach Program.“ Es verwundert nicht, dass in einem Nebensatz auch hier der Seitenhieb versteckt ist, dass dieser neue Zweig der Geisteswissenschaften in Europa und gerade in Deutschland (noch) nicht weit verbreitet ist. Ich muss gestehen, auch ich habe dieses Konzept noch nicht gekannt, obwohl ich wohl seit vielen Jahren und besonders seit 275 Tagen in diesem Blog nichts anderes praktiziere. Viel wichtiger ist aber, was die Public Humanities wollen und offensichtlich andernorts auch bereits erfolgreich tun: Eine Brücke zwischen Geisteswissenschaften im Elfenbeinturm und der Öffentlichkeit schaffen — und zwar in beide Richtungen. Geistes- und literaturwissenschaftliche Erkenntnisse in die Öffentlichkeit bringen und gleichsam von außen Impulse für Forschungstätigkeit hinein zu transportieren. Das ist, so scheint mir, genau das, was ich an anderer Stelle mit „reverse science communication“ oder auch „Fourth Mission“ bezeichnet habe — die Notwendigkeit nämlich, geisteswissenschaftliche Forschung damit zu innovieren, dass gesellschaftlich relevante Forschungsfragen von außen herein getragen werden. Damit hätte dann auch der letzte vergeistigte Hinterbänkler, der noch nie einen Fuß in einen Betrieb im ‘richtigen Leben’ gesetzt hat, keine Ausrede mehr, gesellschaftliche Relevanz in Unkenntnis der Lebenswelt von sich zu weisen.

Damit bin ich dann auch endlich bei meinem Hauptbeitrag angelangt, um mit weiteren Argumenten Beneschs Anliegen zu stärken, indem es ein Plädoyer für das Lesen und damit auch, in gewisser Weise, für das Relikt Buch ist. Somit definiere ich Lesen im Folgenden als die Rezeption von Text als Abfolge von Buchstaben — in gedrucktem Buchformat und Online-Alternativen. Mir geht es also tatsächlich, wie bereits an vielen anderen Stellen deutlich gemacht, um das Lesen in seiner ursprünglichen Form und nicht um das Buch als Ton oder visuelles Produkt. Das hängt nicht damit zusammen, dass ich diese Formate in irgendeiner Form ablehne. Im Gegenteil, ich finde sie wunderbar und rundherum nutzerfreundlich. Nur möchte ich hier schlichtweg den Fokus auf das Buch bzw. den (langen) Text als Produkt lenken und alternative Aufbereitungsformen als Marketingmaßnahmen sehen. Genau damit hängt nämlich im Wesentlichen eines zusammen, wofür Benesch meiner Meinung nach ein gutes Beispiel ist: wirkungsvolles Marketing für die Literaturwissenschaften und damit auch für die Geisteswissenschaften und ihre Vertreter.
Und das meine ich im positivsten Sinne, in dem man das Wort Marketing verwenden kann. Denn dabei geht es genau darum: Wie bringe ich Inhalte und die Werte, für die sie stehen, an die Menschen?
Wie Benesch schreibt, steht das Lesen, speziell auch von Büchern, im Zentrum der Geisteswissenschaften. Ich stimme völlig überein, dass das Buch an sich aus dem Fokus gelangt ist. Benesch schreibt es nicht so extrem, doch aus meiner Perspektive haben Wissenschaftler selbst das Lesen verlernt, indem sie sich lieber wissenschaftlichem Brainfuck und geschlossenen Diskursen inmitten der zunehmend öffentlich diskutierten akademischen Schlammschlachten hingeben, als sich wirklich noch auf die Bücher und die Freude am Lesen zu konzentrieren. Wie soll ich Freude am Lesen vermitteln und sogar wecken, wenn ich als Wissenschaftler weder literarische Texte schreibe noch mit Freude und frischem Geist lese (Betonung bei Letzterem liegt auf beiden Worten “frisch” und “Geist”)? Ich will nun nicht die Debatte nach dem Thema „Wer hat das Recht, über Literatur zu reden” schüren. Nein, mir geht es um folgenden einfachen Zusammenhang: Wenn unser Fach am Buch hängt, und das Produkt Buch und das Lesen als damit verbundene Technik auf dem absteigenden Ast sind, dann ist es eben genau unser Job, dieses Produkt neu und anders zu vermarkten. Und das geht nur, sorry für den Shitstorm, den ich jetzt damit auslöse, wenn wir den NUTZEN des Lesens und den Wert desselbigen so heraus arbeiten, dass er verstanden und bezahlt wird. Value-based selling heißt das im Vertriebler-Jargon…
Da wir, wenn wir diese Marktbetrachtung einnehmen, jedoch in einer Startposition sind, in der großflächig nicht mehr die Kundschaft Schlange steht, kann der Weg aus meiner Sicht nur darin liegen, dass wir unsere Bemühungen wieder vornehmlich an jeden Einzelnen richten. Man könnte auch sagen, es geht hier um B2C Vertrieb, also an den Endkunden. Mag sein, dass früher B2B eher gängig und erfolgreich war, dass also ganze Gesellschafts- und Wirtschaftszweige so vom Lesen und der Literatur überzeugt waren, dass sie ohne Hinterfragen “gekauft” haben. Diese Zeiten sind aber, aktuell zumindest, erst mal vorbei, was wir uns vornehmlich selbst eingebrockt haben. Ich meine damit nicht, dass beides Gegensätze sind — also Lesen und Digitalisierung in der globalen und heterogenen Welt. Nur möchte ich mich in meiner heutigen Nutzendarlegung primär mit denen beschäftigen, die es zu überzeugen gilt, wenn es an die Brieftasche beim Bücherkauf oder die Einschreibung bei der Studienwahl geht: Um jeden einzelnen Leser, vor allen Dingen jedoch die junge Generation, in der bekanntlich, darin hat sich auch in Zeiten der Digitalisierung und Smart Phones nichts geändert, die Zukunft liegt. Das ist Mathe und Biologie, nicht Kulturkritik. Die Alten sterben (meist) vor den Jungen, so ist das nun mal. Und die Jungen müssen in Zukunft dafür sorgen, die Welt nicht (wieder) in den Abgrund zu führen.
Daran sollte uns allen gelegen sein.
Oder nicht?
Im Folgenden werde ich nun also drei sehr einfache Gründe nennen, warum Lesen, sogar das Lesen (lernen) von Büchern, nützlich für den Einzelnen ist. Diese Argumente werden für viele geisteswissenschaftliche Kolleg/innen so überaus banal und neoliberal klingen, dass Du, lieber Identity Politics und Anti-Material Culture getriebener Geisteswissenschaftler im Elfenbeinturm nun besser mit dem Lesen aufhörst, um die hart erarbeitete Pensionierung nicht wegen eines ungeplanten Herzinfarktes zu verpassen. Mein imaginärer Leser ist hier also vielmehr jene/r (noch) nicht vom Lesen faszinierte Nachwuchs. Das ist einerseits hoffnungslos, weil ich in diesem Text hier in die Falle tappe, über das Lesen zu schreiben und es nur in sehr geringem Umfang selbst tue an dieser Stelle. Gleichsam muss ich diesen Kompromiss hier eingehen im Sinne einer stupiden Marketingmaßnahme. Es ist sozusagen nur ein verlängerter Teaser, der dann zum Handeln führt. Und darum geht es letztlich: Wer Freude und Wert am Lesen als solches empfinden möchte, der muss es TUN. Es geht nur so. Es ist wie im Fitnessstudio auch. Ja, ich kann mir sagen, dass Sport gut ist. Und ja, ich kann es auch ein paar mal probieren, bis der innere Schweinehund wieder zubeißt und ich auf dem Sofa bleibe. Ich kann aber auch, angetrieben durch die nötige Motivation und Begleitung, diesen Punkt überwinden und so dahin kommen, dass ich tiefe Freude und Glück empfinde, wenn ich dem Sport nachgehe. Da müssen wir (wieder) und natürlich nicht “alle” hin. Das wurde verlernt, und daran ist auch der ganze abstrakte intellektuelle Bullshit Talk Schuld, den Benesch, zwar nicht in der von mir gewählten Ausdrucksweise, aber prinzipiell, zwischen den Zeilen und in den Zeilen, kritisiert. Anstatt über Bücher und wissenschaftliche Artikel zu philosophieren, die über Bücher geschrieben werden, sollten wir mal wieder die Bücher selbst in den Vordergrund rücken. Denn auch das gelingt Benesch durch die Hintertür, indem er so manches literarische Beispiel aus den USA einflechtet und damit auch Nicht-Amerikanist/innen einfach und knapp erklärt, was Schiller und Miller mit Lesekultur zu tun haben — und zwar nicht aus abgeschotteter mono-disziplinärer Silo-Perspektive heraus. So ähnlich aber etwas kürzer möchte ich es auch halten.
- Lesen macht erfolgreich

Es ist spannend und wenig verwunderlich, dass The Atlantic von der Witwe von Steve Jobs finanziert wird. Ich wusste das nicht, aber natürlich weiß ich einiges über Steve Jobs. Wer sich seit Jahren in der Startup-Szene aufhält und sogar Startup-Geschichten schreibt und unterrichtet, kennt seine Geschichte und die vieler anderer Entrepreneure im Detail. Und woher kennen wir sie? Genau, wir haben sie gelesen! Und wer Startup-Geschichten und Biographien verfolgt, wird auch schnell darauf stoßen, dass Gründer gemeinhin Bücher wegsaugen wie Physik-Professoren Schokolade auf Konferenzen. Damit ist nicht allein das Lesen von Büchern gemeint, sondern auch die Rezeption von Audio-Books, Tutorials aller Art und Clips. Trotzdem, das Buch spielt bei ihnen eine Rolle und findet sich auch in den Regalen der Co-Working Lofts und CEO Offices. Überall im Netz findet man Leselisten von erfolgreichen Unternehmern und diese Unternehmer wiederum schreiben erfolgreiche Bücher. Hier ist ein Beispiel einer Leseliste, wie man sie zuhauf auf deutschen und amerikanischen Websites zum Thema Gründertum findet: 25 Bücher, die Gründer unbedingt lesen sollten — deutsche-startups.de.
“Das ist doch nur Marketing und keine Literatur,” schreien jetzt viele! Klar, aber weißt Du was, lieber Leser — auch Beneschs Buch hat seinen Weg nicht in Deine Fingerchen genommen, ohne, dass es vermarktet wurde. Und leider muss ich noch etwas Enttäuschendes anfügen: Das war auch schon früher so und trifft ebenfalls auf die ganzen hübschen Romane zu, die wir in unseren kulturwissenschaftlichen Kursen und Forschungsarbeiten lesen. Sie alle haben sich auf dem Markt gegen andere durchgesetzt. Sonst hättest Du sie höchst persönlich aus den Schatztruhen längst vergangener Jahrhunderte buddeln müssen und aptippen (Digitalisierung nennt man das heute). Insofern sind Bücher von Unternehmern nichts anderes als andere geistige Produkte auch. Aber sie haben einen entscheidenden Nutzen: Sie helfen! Sie bereichern ihre Leser mit spannendem Erfahrungswissen, das Gründer in diesem Fall direkt auf ihr eigenes Geschäft anwenden können. Und ganz nebenbei machen sie den Lesern Lust darauf, die ganzen Bücher zu lesen, die ihre Autoren schlau und erfolgreich gemacht haben. Es ist nämlich nicht so, dass Unternehmer/innen nur BWL-Bücher und Technik gelesen haben. Im Gegenteil, von Sam Walton bis Elon Musk vereinen die Bücherregale der Gründer eine Vielzahl unterschiedlicher Genres. Leider lesen Gründer so oft mehr und interdisziplinärer als es Professoren in Universitäten je getan haben. Diese Schmalspur-Bildung, die lediglich auf “publish or perish” ausgelegt ist, spricht Benesch ebenfalls an und macht dadurch die Absurdität klar, dass gerade die Vielschreiber und -leser unter den Wissenschaftlern ihre eigenen Texte am wenigsten wirklich und wahrhaftig lesen, um Neues zu lernen.
Schade.
Und traurig.
Aber wahr.
Worum es mir also auch geht beim Lesen als Erfolgsgarant ist das Thema Role Models — Vorbilder. Da sind erfolgreiche Menschen, die offensichtlich einen Teil ihres Erfolges auch der Tatsache verdanken und dies auch beschreiben, dass sie gelesen haben und dies Zeit ihres Lebens weiter tun. Damit ist nicht nur der Inhalt, sondern auch das dadurch gewonnene Denken gemeint. Somit geht es ums Lesen als Technik, wie von Benesch auch angesprochen: Wer schreibt, muss vorher denken. Wer liest, muss unweigerlich darüber nachdenken, um das Gelesene als wertvoll zu erkennen und zu nutzen. Denken, Schreiben und (Mit-)Fühlen sind also die Fähigkeiten, die es besser zu vermarkten gilt. Und damit sind wir auch schon beim zweiten Nutzenfaktor angekommen, der mich auch auf den Aspekt des Digitalen auf dem Büchermarkt eingehen lässt.
2. Lesen ist effizient

Effizienz ist etwas, das speziell Nicht-Leser nicht mit Büchern verbinden werden. Lesen braucht Zeit und ist aufwändiger als das „Konsumieren“ von audio-visuellem Content, so das Argument. Auch Benesch nennt diese Argumente in der konzisen Zusammenfassung der sich stets wiederholenden Krisen des Buches und des Lesens, die es schon vor 100 Jahren und früher gab. Ich möchte, wie es meine Art ist, eine radikal andere Perspektive einbringen; eine, die den ökonomischen und damit auch effizienzgetriebenen Wert des Lesens aufzeigt. Und dieser Wert muss beim Individuum und gegebenenfalls seinem Arbeitgeber beginnen. Das meine ich nicht wegen irgendeines abstrakten neo-liberalen Drucks des hyperkapitalistischen Mainstreams, der sich einen Scheiß um Greta Thunberg kümmert . Wenn ich von ökonomischem Wert spreche, meine ich die individuelle Kosten-Nutzen-Kalkulation, die jeder von uns in unserer DNA trägt. Ja, diese DNA mag geringfügig umprogrammiert worden sein wenn es um die kognitiven Veränderungen geht, die sich durch verändertes Leseverhalten in den Neurowissenschaften nachweisen lassen. Aber die prinzipielle Nutzenkalkulation ist nach wie vor da, auch wenn es verstärkt andere Antworten darauf geben mag als früher, wo es noch nicht so eine Medienvielfalt gab. Um es konkreter zu machen: Menschen sind nach wie vor faule, hedonistische und geldgeile Wesen. Wenn Du mit diesem grundsätzlichen Axiom meiner Ausführungen zur Effizienz des Lesens im Widerspruch stehst, ist es für Dich ineffizient, an dieser Stelle weiter zu lesen.
Ich präsentiere hier trotzdem meinen Punkt. Und ich starte bei mir in der Rolle des Lesers, um diesen Aspekt der Effizienz zu veranschaulichen.
Wann immer ich etwas Neues über einen Sachverhalt oder ein Thema, sogar ein Argument im öffentlichen Diskurs, lernen möchte, schaue ich natürlich im Internet. Heutzutage ist das Internet auch das Medium, das mich erst zu den Büchern bringt. Ich lese also etwas an der Oberfläche und wenn ich wirklich verstehen will, worum es da geht, greife ich zum Buch, um die Welt unter der Oberfläche zu sehen und zu verstehen. Das triff auch auf Beneschs Buch zu. Ein Presseartikel in einem Newsletter (der überhaupt nichts mit Wissenschaft zu tun hatte), hat mich auf das Buch aufmerksam gemacht. Schließlich verdanke ich das Buch selbst dem großzügigen Geschenk eines langjährigen Mentors aus der Wissenschaft (danke AH!). Trotzdem habe ich heutzutage eine Vielzahl an Wahlmöglichkeiten bzgl. des Mediums. Ich kann einen Teaser im Netz anschauen, ein Interview mit dem Autor lesen oder hören, ich kann dem Audio-Book lauschen, den Text in eine Audio-App gießen (sofern es kein Audio-Book gibt) oder ich kann das Buch einfach lesen. Gemäß der Vertreter von „Lesen ist tot“ und „für Lesen habe ich keine Zeit“ wäre dies der letzte Schritt, den man als rational kalkulierendes Wesen gehen würde, da es vermeintlich zeitsparende Alternativen gibt. Für mich ist der Fall gerade andersherum. Ich habe immer und immer wieder die anderen Alternativen ausprobiert und bin rein aus Faulheitsgründen zu dem Ergebnis gekommen, dass ich in nahezu 100% der Fälle das Lesen vorziehe. Und ich meine das Lesen des richtigen Buches, nicht von Blinkist & Co. Und der Grund? Ganz einfach: Effizienz! Ich bekomme mehr Informationen in kürzerer Zeit mit damit verbundenem emotionalen Wert und befriedigten Eskapismus-Motiven (Medienforscher meinen damit das Verhalten, dass man mit Medienkonsum aus der „realen“ Welt flieht, sogar ohne Powerbank und WLAN-Suche. Wie kann das sein?
Zuallererst muss natürlich vorweggeschickt werden, dass ich ein sehr gut trainierter Schreiber und Leser bin. Das heißt, dass ich wahrscheinlich sehr viel schneller schreibe und lese als viele andere Menschen. Das ist das Resultat von Training, das in Lesen begründet ist. Ich muss dazusagen, dass es fürs Lesen an sich keine wissenschaftliche Ausbildung braucht. Auch das finde ich sehr begrüßenswert an Beneschs Buch, da er die wissenschaftliche und gerade literaturwissenschaftliche Arroganz als Hoheit über die Literatur durchweg kritisiert und damit immer wieder auf den Kern des Übels anspielt, warum es die Literatur nicht mehr zu den Menschen schafft. Doch dazu unten mehr. Jedenfalls lese ich also verhältnismäßig viel und kann dazu beim Lesen auch zu jeder Zeit binnen Millisekunden meine Lesegeschwindigkeit dem Inhalt anpassen. Gibt es Passagen, die ich mehr genieße oder länger sinken lassen will, kann ich das Tempo drosseln oder sogar die gesamte Passage noch einmal lesen, ganz ohne Touchscreen-Pfeilchen fummeln. Ich kann auch Passagen überspringen wenn ich das Gefühl habe, das Geschriebene trägt nichts zu meinem Lernwert bei. All das also führt dazu, dass die Gesamtheit an Informationen — in Tiefe und Breite — angefangen von kleinen Stories bis hin zu großen Argumenten, alle anderen medialen Vermittlungsoptionen übertrifft. Das ist es, was Effizienz bedeutet: mehr in kürzerer Zeit mit weniger Aufwand. Aber wie ist das nun verbunden mit den digitalen Medien und der Tatsache, dass Bücher statisch sind, dass es also noch vermeintlich viel mehr und aktuellere Informationen im Internet gibt, die das Buch nicht erfasst, oder die ich nicht auf „Anhieb“ per Suchmaschine finde? Genau dies sind ja die Argumente, die für die vermeintliche Effizienz des Nicht-Buch-Lesens sprechen.
Die Antwort ist bereits oben enthalten: Ich behaupte, dass dem Buch gerade in Zeiten unendlicher Vervielfältigung von Inhalten eine zentrale Filter- und Sammelfunktion hochwertiger Inhalte zukommt. Das ist es, was im Business- und speziell Marketing-Jargon mit „Findability“ bezeichnet wird — die passgenaue Verfügbarkeit von Informationen auf einen Klick und in einer Aufbereitungsform, die allen unnötigen Ballast außen vor lässt. Mein Ansatz mag also dem Thema ‘Marketing und Effizienz’ entgegen stehen, tut er aber nicht. Einerseits ist es für mich als Nutzer zeitsparender zu wissen, dass ich nach zwei oder gar fünfstündiger Lektüre eines Buches nicht nur die vermeintlich wesentlichen Inhalte aufgenommen, sondern noch viele darüber hinaus. Es ist also auch ein psychologischer Effekt. Ich habe das gute Gefühl, wirklich (fast) alles zu wissen, was es zu wissen gilt. Das ist im Netz nicht so. Denn wenn ich stundenlang im Internet surfe und mich mit den entsprechenden Inhalten bespaße bleibt meist das Gefühl, trotzdem nicht den Kern getroffen zu haben. Das liegt auch darin begründet, dass es bei zentralen Ideen und Themen meistens eine kleine Anzahl von Denkern gibt, die dazu wirklich etwas zu sagen haben (ich vermeide hier bewusst den sehr deutschen Begriff des „Experten“). Was ich meine: Dir wirklich relevanten Informationen stammen aus einer oder zumindest einer sehr begrenzten Anzahl von Quellen. Und das Buch bündelt, das ist immanent im Buchschreibeprozess und der Publikation (samt Qualitätssicherung durch einen Verlag trotz Marktorientierung) verankert, die Vielzahl dieser wesentlichen Erkenntnisse eines Autors. Ich weiß also, dass sie nicht schlecht abgeschrieben oder unwissend gekürzt worden sind. Will sagen: Ich lese das Buch und eben nicht Blinkist, weil auch Blinkist und zwei weitere Stunden Google mir in Summe noch immer nicht alle Informationen liefern können.
Ja, das ist eine subjektive Behauptung, die eng mit der Lesefähigkeit zusammenhängt. Sie ist jedoch nicht zu unterschätzen, wenn sie mit Punkt 1 “Erfolg” zusammen gedacht wird. Unternehmen beispielsweise werden auf lange Sicht nie umhin kommen, Informationen schriftlich fest zu halten. Auch unsere Kultur und die gesamte Gesellschaft werden nicht zurück in Platons Höhle gehen und wieder Bildchen an die Mauer ritzen. Unsere Gesetzestexte, Verträge und sogar technische Anleitungen und Handbücher werden weiterhin auf schriftlicher Niederlegung basieren. Und je besser, akkurater und konziser, damit auch kürzer, diese Texte verfasst sind, desto mehr braucht es Menschen, die in der Lage sind, die Inhalte dieser Texte zu erfassen und umzusetzen. Damit will ich also nichts anderes unterstreichen als das, was ich ebenfalls an anderen Stellen bereits praktiziere und schildere: Lesen, “close” und “distant,” hat als Methode konkreten wirtschaftlichen Wert, was auch eine kürzlich von mir explorativ erhobene Studie unter Führungskräften zeigt (dazu heute kein Selbstmarketing).
Doch damit nicht genug zum Thema Effizienz: Wer wirtschaftlich denkt, denkt auch immer an die Kosten für die Aufbereitung von medialen Inhalten (content). Ja, es kann heute jeder einen Clip auf YouTube posten oder einen Blogbeitrag hochladen. Doch gerade in der digitalen Welt ist das Thema Qualität nicht verschwunden, nur weil die Aufmerksamkeit auf das Visuelle gewechselt ist. Vielmehr ist klar, dass seriöse Inhalte auch hochwertig vermarktet werden müssen. Sprich: multimedia kostet, und zwar keine Kleinigkeit. Die Marketingkosten sind rasant gestiegen und steigen weiter. Das betrifft alle Produkte und Dienstleistungen, auch Bücher. Doch wer allein das Buch und dessen Herstellungskosten gegenüber einem Clip oder noch buntere Alternativen stellt, wird schnell merken, dass schwarze Buchstaben auf weißem Hintergrund, zumal noch mit Qualitätskontrolle, sehr viel günstiger sind als viele Alternativen. Schreiben von Text in Buchstaben ist sozusagen “LEAN” und ohne unnötigen Müll, was dann auch ganz schnell auffällt, wenn jemand nichts zu Papier bringt. Das alles schlägt sich auch beim nächsten und letzten Nutzenargument nieder: Nachhaltigkeit.
3. Lesen bildet nachhaltig

Ja, ich gebe es zu, es ist ein buzzword — leider. Wenn ich Nachhaltigkeit sage, meine ich im Grunde all die miteinander verwobenen Themen, die in der Sustainable Development Agenda der Vereinten Nationen festgeschrieben sind. Darin stehen eben nicht nur solche Dinge wie “grüne Wirtschaft,” darin finden sich auch Themen wie Geschlechtergerechtigkeit, Bildung und Armutsbekämpfung. Was hat nun das Lesen damit zu tun? Sterben nicht sogar Bäume, wenn man Bücher druckt? Nun, was das angeht, so haben bereits die Autoren von Cradle to Cradle vor 20 Jahren eine grüne Alternative mit ihrem innovativen “Papier” geschaffen. Zudem halte ich überhaupt nicht am gedruckten Format fest, wie auch das Beispiel von Proust im letzten Kapitel von Benesch zeigt. Wohl aber halte ich am langen Textformat und der Fähigkeit fest, Inhalte Satz für Satz aufzunehmen. Warum ist das nun nachhaltig? Ganz einfach: Nimmt man beide vorangegangenen Argumente zusammen, so sind es Bücher, die Wissensvermittlung und bürgerschaftliche Wertevermittlung zu einem Preis beinhalten, bei dem kein anderes Einzelmedium mitkommt. Wie ich es immer sage: für 9,90 EUR kannst du Dein Leben verbessern, weil Du Dich mit einem Buch ganzheitlich bildest. Ganz zu schweigen davon, wie viele Leben Bücher schon gerettet haben, zum Beispiel von Menschen, die Jahrzehnte in Zellen gesessen haben…
Ist das nicht wieder ein Teufelskreis? Warum wieder mit Büchern bilden, wenn wir doch sehen, dass keiner mehr liest? Wir wollen es doch immer einfacher haben. Wieso dann “back to the roots”?
Dazu einige Analogien in Verbindung mit Nachhaltigkeit:
Hätte vor wenigen Jahren jemand geglaubt, dass wir wieder mit unserer Tupperware einkaufen gehen, statt vermeintlich einfach Einwegplastik zu nutzen? Hätten wir wieder das Fahrrad so geliebt statt Fernreisen einfach und billig zu nutzen? Und man denke an das Thema Ernährung und Geld! Wir zahlen sogar wieder mehr für frisches lokales Gemüse und brühfrische Kuhmilch für 3 EUR plus als einfach und schnell Tiefgefrorenes vom Eismann vor die Tür kutschieren zu lassen. “Ja,” kann man jetzt sagen, “dafür gibt es ja auch gute Gründe, die Umwelt und so…” Genau! Die gibt es eben auch fürs Lesen und das Buch. Man braucht keinen Strom, kein Internet, wenn sie runterfallen, gehen sie nicht kaputt und noch eines: ihr Wissen geht nicht verloren und wird auch selten wirklich alt. Es springt immer wieder aus der Mottenkiste, genauso wie die Jutebeutel zum Einkaufen. Mit diesen banalen Alltagsbeispielen zeige ich auf, was wir schon immer wissen, aber erst zu verstehen vermögen, wenn wir anfangen, unser eigenes Verhalten zu ändern: Wertewandel. Uns werden plötzlich andere Dinge wichtiger, um die wir uns zuvor gar nicht gekümmert haben. Plötzlich erscheinen uns Dinge wieder einfach, die zuvor noch vermeintlich kompliziert und überholt waren. Und uns werden Dinge wieder wichtig, die eigentlich Relikte längst vergangener Generationen sind. Und genau dazu, so behaupte ich, kann auch das Buch gehören.
Ist Intelligenz ein solches Relikt?
Kann man Denken wiederbeleben?
Ich bin da optimistisch, denn es wird gut bezahlt…
Die globale Gesellschaft hat durch Corona einen Knick erlitten. Welche Konsequenzen und Ausmaße genau die Pandemie haben wird, wissen wir noch nicht. Aber eine Beobachtung, vielleicht ist es auch nur eine Hoffnung, maße ich mir an: Es geht den Menschen — Jung und Alt — wahrscheinlich noch eher der mittleren Generation, wieder mehr ums Wesentliche. Leider wird das nicht allein finanziell begründet sein, denn so viel ärmer hat die Pandemie die Haushalte scheinbar nicht gemacht. Aber die Gesellschaft der Nicht-Kriegsgeschundenen und mehr oder weniger reichen Westler hat so nah wie selten zuvor erlebt, wie es ist, wenn der Tod ohne Vorwarnung an der Haustür klopft. In der Regel machen solche extremen Erfahrungen etwas mit dem Menschen — leider nicht mit allen und zu jeder Zeit. Was ich jedoch sagen möchte: Wenn es ums Wesentliche geht, dann macht man sich wieder Gedanken um das, was wirklich sein muss. Muss es wirklich sein, 40.000 EUR für ein Studium an einer Elite-Uni hinzulegen, wenn man eh online studiert, nur um den Namen im Lebenslauf zu haben? Muss es wirklich sein, einen dicken Porsche vor der Tür zu haben, wenn ich damit eh nicht in die Firma fahren kann und soll? Macht es wirklich als Unternehmen, das Kurzarbeit fährt, Sinn, eine riesige Werbekampagne mit vielen bunten Bildchen und teuren Videos zu fahren, anstatt einfach nur die Probleme von Kunden so effizient wie möglich zu lösen und dadurch mehr Mitarbeiter einzustellen?
Mit diesen Beispielen will ich sagen, dass auch das Buch samt Lesen wieder ein Revival erleben kann, weil es den Leuten um das Wesentliche geht. Damit meine ich nicht nur die Aufbereitungsform von Informationen. Hier ist das Buch unbestochen „einfach“. Nichts ist simpler als schwarze Zeichen auf weißes (elektronisches) Papier zu kriegen heutzutage. Ich meine aber auch die existenzielle Einfachheit, die den Menschen wieder bewusst geworden ist. Damit geht auch einher, dass Glück wieder eine stärker immaterielle Komponente gewonnen hat; eine, die mit Erfüllung und innerem Wachstum zu tun hat. Genau das ist es, was man erhält, wenn man das Lesen lernt — auch zum allerersten Mal. Es ist der Weg aus der Höhle, der Menschen Mündigkeit und wahrhaftige Erleuchtung beschert. Es ist der Weg, der individuelle Glücksmomente und durchaus eine Flucht aus dem Alltag ermöglicht. In Büchern erkennen wir uns selbst wieder, denn sie sind es, die menschengemachte Realität und Fiktion darstellen. Und genau diese Verbindung mit dem Menschsein ist es, die uns das Lesen ermöglicht. Nichts anderes ist es auch, das die Geisteswissenschaften uns einmal gelehrt haben und wieder lehren können, sofern sie die selbst auferlegten Fesseln sprengen. Dafür müssen sie auch selbst das Lesen wieder neu lernen — vor allem ihrer eigenen Geschichte und ihres Marktwertes. Sie müssen erkennen, dass nicht in der Literatur und ihrer vermeintlichen Theorie sondern in der Technik und Praxis des Lesens der Wert steckt, der in der Gesellschaft gefragt ist. Dafür ist es irrelevant, ob es sich um Geschichten aus Entenhausen oder einen Text von Proust oder Habermas handelt. Das Lesen ist Zugang zur Menschlichkeit und zur Weiterentwicklung des menschlichen Denkens.
Ohne Denken, kein Schreiben.
Das ist einfach.
Schwarz auf Weiß.
Ich schreibe dafür, und das tut auch Benesch, dass gerade die Geisteswissenschaften wieder ihren wahren Wert aus sich selbst herauslesen lernen — aus der Nähe, aber vor allem aus der Distanz. Dann werden sie auch erkennen, dass ihr Marktwert nicht in übertriebener Intellektualität, verschrobener Komplexität und Selbstkritik liegt. Ihr Wert liegt in dem, was sie eigentlich und irgendwo tief drin noch immer lieben: den Geschichten, die Literatur erzählt. Diese zu durchdringen und dem Menschen zum klare Denken über sich selbst zu verhelfen, ist ein kostbares Gut. Dafür bezahlen bereits heute sehr viele Menschen und Unternehmen sehr viel Geld — so sie denn diesen Wert auch nur ein einziges Mal selbst erfahren. Darauf machen Stimmen wie die von Benesch aufmerksam.
Der Nutzen des Lesens ist unantastbar.

Reflexionsfragen
1) Was bedeutet Dir Lesen?
2) Wie stehst Du zum Argument von Lesen und Effizienz?
3) Welche Medien erlauben es Dir, Dich in eine ‚andere Welt‘ zu begeben?
Schreibe einen Kommentar